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Systemische Psychotherapie |
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Theorie: Systemische Therapie verstehe ich als Kurzzeit-Therapie, die danach fragt, welche Auswirkungen die angegebenen Probleme auf das gegenwärtige Leben der Betroffenen haben und was geschehen muss, damit sie gelöst werden können. Dabei spielt auch eine Rolle, in welchem Zusammenhang sie entstanden sind. Das Schwergewicht liegt auf den Stärken der Persönlichkeit und den Fähigkeiten, die ihr zu Verfügung stehen.
Vorgehen: In der 1. Sitzung wird eine Problem-Definition erarbeitet und es werden gemeinsam die Ziele formuliert, die am Ende der Therapie konkret erreicht werden sollen. Ein wichtiges Element systemischer Therapie sind die konkreten Einzelschritte der Klienten, die sie in ihrem Alltag ausprobieren. Dazu gibt es Gelegenheit, weil die Abstände zwischen den Sitzungen bei 2 – 3 Wochen liegen ausser in Krisensituationen, wo Therapiestunden nach Notwendigkeit stattfinden. Vereinbart wird eine begrenzte Anzahl Sitzungen, in der Regel nicht mehr als 10. Es findet eine regelmässige Überprüfung statt, ob die Therapie in die angestrebte Richtung führt. Nach 3 bis 5 Sitzungen wird eine erste Standortbestimmung vorgenommen und den Abschluss der Therapie bildet eine gemeinsame Gesamtauswertung.
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